
Die Forderung nach Hochverfügbarkeit bei gleichzeitiger ständiger Notwendigkeit zur Kostenminimierung hat in der jüngsten Vergangenheit ein breit akzeptiertes Ver kabelungsmodell entstehen lassen, wie es in den internationalen Standards EN50173-5 oder TIA942 dokumentiert ist. Dort wird das Rechenzentrum in vier Ebenen strukturiert, die eine Verallgemeinerung der dort vorhandenen Dienste ermöglichen. Die Clients-Ebene umfasst die Endgeräte wie Server - sowohl als Standgerät als auch in Rack-Bauweise bis hin zu den modernen Blades - sowie alle Speicherlösungen wie SAN oder NAS bis hin zu Bandlaufwerken als Backup-Systemen.
Die darüber liegende Ebene ist Sitz der Access-Switches, die alle Geräte auf der Client-Ebene miteinander zu koppeln gestatten.
Die Distribution Ebene ist die Ebene der Router und Layer3-Switches, die eine bedarfsgesteuerte Verbindung zwischen den auf der Access-Ebene gebündelten Systemen und den Zugriffen durch die Kundenapplikationen schalten.
Die Core-Ebene im Rechenzentrum bildet schließlich ein Gateway mit Firewall-Funktionalität zu den Netzdienstleistern, die das Rechenzentrum mit der Außenwelt verbinden.